Gemeinde Behren-Lübchin
| Ortsteile: | Behren-Lübchin, Viecheln, Bäbelitz, Samow, Duckwitz, Groß Nieköhr, Klein Nieköhr und Neu Nieköhr |
| Einwohner: | 663 |
| Fläche: | 42,91 km² |
| Bürgermeister: | Herr Birger Ziegler |
| Telefon: |
039971-13301 |
| Sprechzeiten: |
Freitag: 15.30 - 17.00 Uhr und nach Vereinbarung |
| Gemeindebüro: Anschrift der Verwaltung: |
Gemeinde Behren-Lübchin |
Beschreibung
Die Gemeinde umfasst das Territorium der Ortsteile Behren-Lübchin, Viecheln, Bäbelitz, Samow, Duckwitz, Groß Nieköhr, Klein Nieköhr und Neu Nieköhr.
Bekannt wurde Behren-Lübchin durch die Ausgrabung der slawischen Burganlage am Rande des "Großen Sees", die 1141 durch den Dänenkönig Waldemar 1. zerstört wurde. Dieser solide Bau aus Eichenhölzern wurde 1954-60 eingehend erforscht und teilweise in Originalgröße im Freilichtmuseum Groß Raden nachgebaut.
Die Feldsteinkirche aus dem 13. Jahrhundert gehört zu den ältesten im nördlichen Mecklenburg. Sie hat einen mächtigen quadratischen Westturm, einen achteckigen Aufsatz und eine barocke Haube mit Laterne. Die Wetterfahne zeigt einen Bär.
Sie bildet zu Ehren des Patrons Behr den Abschluss. Der mit Figuren reich verzierte Altaraufsatz stammt aus dem Jahre 1712. Das Herrenhaus von Viecheln wurde 1868 von Wilhelm Blohm erbaut und mit der "Wende" ging es in Eigentum der Gemeinde über. 1995 begann man mit einer umfangreichen denkmalgerechten Sanierung. Heute bringen Sportverein, gemischter Chor und der eingetragene Verein "Behren-Gut e. V." Abwechslung in das Leben der Gemeinde. Südwestlich von Neu Nieköhr liegt die mächtige (1963-64 untersuchte) Burganlage "Moltkeburg" abseits in der Niederung auf der Gemarkungsgrenze Neu Nieköhr und Walkendorf.
Der zu Neu Nieköhr gehörende Teil wurde im vergangenen Jahrhundert weitgehend abgetragen. An dem Platz existierte im 8. Jahrhundert eine 6 ha große Volksburg. Bei den im 9. Jahrhundert erfolgten gesellschaftlichen Umsiedlungen, wurde die große Anlage aufgelassen und eine kleinere mit einem Durchmesser von 100 m hineingebaut. Diese war bis in das 13. Jahrhundert intakt und funktionierte als Burgbezirksmittelpunkt.
Durch die Reste von mehreren hundert Tongefäßen konnten die Töpfererzeugnisse der Nordslawen erstmals über viele hundert Jahre fixiert werden. Der Ort Groß Nieköhr wurde 1448 erstmalig erwähnt als "Nycore" und dann 1481 als Groten-Nycore. Der Name kommt aus dem Slawischen und heißt übersetzt "Ort ohne Federvieh".
Sehenswürdigkeiten der Gemeinde Behren-Lübchin
- Herrenhäuser und Parks in Viecheln, Behren-Lübchin, Samow
- Dorfkirche Behren-Lübchin mit Friedhofsmauer
- Reste der Burgwallanlage Behren-Lübchin
- Schälchenstein am Birkenweg (Bäbelitz)
- Herrenhäuser in Groß und Klein Nieköhr, Park
